Zukunftsbilder zur Demokratie 2050

In einer sich ständig verändernden und komplexen Welt werden Geschichten, insbesondere zu morgen, entscheidend für heute. Denn Zukunftsgeschichten fordern unser vorausschauendes Denken, sind eine kreative Inspiration für Innovation, ermöglichen uns, aus Erfahrungen zu lernen und helfen, unsere Werte und ethischen Prinzipien zu reflektieren.
Die folgenden vier utopischen und dystopischen Zukunftsbilder aus der Feder von Pro Futuris basieren auf Gedanken und Inputs der Expert:innen-Begleitgruppe zu den Themen, die von der Schweizer Bevölkerung mit Bezug auf das Jahr 2050 als besonders drängend wahrgenommen werden:
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Zur Entstehung der Zukunftsbilder

Die vier Zukunftsbilder basieren auf Gedanken diverser Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden, Zivilgesellschaft und Kultur. Innerhalb eines Futures-Literacy-Workshop im April 2023 arbeitete die Expert:innen-Begleitgruppe des Demokratiemonitors an den drängendsten Themen aus der Schweizer Bevölkerung für das Jahr 2050.
Die Methode folgte dem Prinzip des Copenhagen Institute for Future Studies (siehe Abbildung). Das Ziel der sektor-durchmischten Arbeitsgruppen war es, Szenarien zu skizzieren, die folgende Vorgaben erfüllten: packender Titel, lebendige Story, frische Gedanken mit spannenden Einsichten, plausibel aber wild (nah an Utopie / Dystopie), konsistent sowie herausfordernd für die Schweizer Demokratie.
Pro Futuris hat diese Expert:innen-Inputs in vier zukünftigen Zeitungsartikeln verarbeitet, mit dem Ziel, unterschiedlich ausgerichtete Denkanstösse für die Zukunft der Schweizer Demokratie zu geben. Diese fiktiven Zeitzeugnisse sind unterschiedlich realistisch und beschreiben primär einen spezifischen Zustand, während der Weg zu diesem Zustand aus Platzgründen nur teilweise erklärt wird. Die Geschichten beinhalten bewusst provokante und kontroverse Thesen; diese repräsentieren weder die Haltung von Pro Futuris noch der Expert:innen.

Die Expert:innen-Begleitgruppe

Die Expert:innen-Begleitgruppe besteht aus rund 50 Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden, Zivilgesellschaft und Kultur. Ihnen möchten wir einen herzlichen Dank aussprechen für die Mitwirkung beim Bevölkerungsfragebogen und bei der Erstellung der Zukunftbilder.

In der Begleitgruppe haben neben den Autor:innen unter anderen folgende Personen mitgewirkt:
Karsten Donnay, Universität Zürich
Regula Hänggli, Universität Fribourg
Stefan Kalberer, Zentrum für Demokratie Aarau
Angela Müller, AlgorithmWatch CH
Anna Boos, Dezentrum
Vera Eichenauer, ETH Zürich
Joël Gessler, Künstler
Hanno Scholtz, Civil democracy project
Daniel Graf, Public Beta
Claude Longchamps, Politikwissenschaftler
Lukas Golder, Co-Leiter gfs.bern
Flurina Wäspi, Stiftung Mercator Schweiz
Rahel Freiburghaus, Universität Bern
Nikki Böhler, Intersections
Michelle Huber, Pro Futuris
Lara König, Pro Futuris
Raphael Widmer, Pro Futuris
Ramona Luminati, Pro Futuris
Lea Suter, Pro Futuris
Andreas Müller, Pro Futuris

Sowie weitere Personen von folgenden Organisationen und Institutionen: Staatslabor, Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ), Bundesamt für Justiz, Denknetz, Museum für Gestaltung Zürich, Stiftung für direkte Demokratie, Think-Tank Pour Demain, Expedition Zukunft, festivitas.democratia, Swiss Data Alliance, Kanton Zürich, Polit-Forum Bern, Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG), Campus für Demokratie, Universität Basel